Welche Milcharten und Verarbeitungen gibt es?

Bei der Weiterverarbeitung der Milch wird in drei Hauptgruppen unterschieden. Dem Rohmilch-, dem thermisierten und dem pasteurisierten Käse. Die jeweilige Bezeichnung beschreibt die Temperatur auf welche die Milch im Verarbeitungsprozess maximal erhitzt werden darf. So darf nach EG-Recht die Milch bei einem Rohmilchkäse nicht über 40°C erhitzt werden. Darüberhinaus darf sie zudem keiner ähnlichen Behandlung unterzogen werden, da sie im natürlichen Zustand verarbeitet werden soll. Im Gegensatz zum Rohmilchkäse wird bei dem pasteurisierten Käse die Milch Temperatur über 30 Minuten auf 65°C gehalten. Im Rahmen dieser Behandlung wird die Milch für einige Sekunden auf über 70°C erhitzt. Während dieser Prozedur werden die in der Milch vorhandenen Bakterien abgetötet.

Ein thermisierter Käse füllt die Lücke zwischen einem Rohmilchkäse und einem pasteurisierten Käse. Im Rahmen der Verarbeitung wird die Milch für kurze Zeit (mindestens 15 Sekunden) auf mindestens 57°C erhitzt, so dass ein Teil der vorhandenen Keime abgetötet wird.

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